Sicheres Senden und Empfangen von E-Karten

Quelle: http://www.microsoft.com/germany/athome/security/online/ecardfraud.mspx

So können fingierte E-Karten vermieden werden Anhand der folgenden grundlegenden Schritte können Sie verhindern, fingierte
E-Karten zu öffnen und zu senden und ggf. den Schaden begrenzen:

• Verwenden Sie eine Firewall.

• Aktualisieren Sie Microsoft Windows und Microsoft Office-Programme regelmäßig mit Sicherheitsupdates.

• Installieren Sie Antivirensoftware und Antispywaresoftware.

• Laden Sie keine Inhalte herunter und klicken Sie auf keine Inhalte, die aus unbekannter Quelle stammen.

• Seien Sie vorsichtig mit E-Mail-Nachrichten und Anhängen von Personen, die Sie nicht kennen oder Ihnen verdächtig erscheinen.

• Prüfen Sie die Internetadresse eines Links, bevor Sie auf diesen klicken. Wenn ein Link keine Adresse anzeigt, fahren Sie mit dem Mauszeiger über den Link, ohne auf ihn zu klicken, um das Linkziel anzuzeigen. (Die Adresse sollte in der unteren Leiste Ihres Webbrowsers angezeigt werden.)

• Nehmen Sie keine Endbenutzer-Vereinbarung an, ohne das Kleingedruckte zu lesen. Sie erklären sich unter Umständen unwissentlich damit einverstanden, unerwünschte Spyware oder andere Software zu installieren.
Tipp: Wenn Sie vermuten, eine E-Karte geöffnet zu haben, die Spyware oder unerwünschte Software enthält, lesen Sie Nützliche Informationen zum Entfernen von Spyware.

• Verwenden Sie etablierte Websites für Grußkarten wie MSN Greetings zum Senden von E-Karten.

• Verwenden Sie Software, mit der Sie und Ihre Familie eigene
E-Karten erstellen und senden können, z. B. das kostenlos verfügbare Programm Microsoft Photo Story oder Microsoft Digital Image Suite. Sie können auch Ihre eigenen E-Karten mit den Grußkartenvorlagen in Microsoft Office erstellen. Zum Seitenanfang Ganz persönliche Grüße - oder etwa nicht? Auch wenn viele
E-Kartenanbieter den vertraulichen Charakter von E-Karten gewährleisten, so dass diese nur vom Absender und dem Empfänger angezeigt werden können, trifft dies nicht auf alle Anbieter zu.
Zum Teil verwenden Anbieter auch veraltete Sicherheitstool oder -methoden. Anstatt nun herauszufinden, welche Anbieter für angemessene Sicherheit sorgen, sollte einfach davon ausgegangen werden, dass Ihre E-Karte auch von Dritten eingesehen werden kann. Mit Hinblick darauf empfehlen sich die folgenden Maßnahmen:

• Machen Sie keine persönlichen Angaben auf E-Karten, weder Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Kreditkartendaten oder Schulen, die Ihre Kinder besuchen, noch jegliche anderen Informationen, die Fremde nicht in Erfahrung bringen sollten.

• Seien Sie vorsichtig, wie Sie Fotos benennen, die Sie E-Karten hinzufügen. Denken Sie daran, dass zahlreiche Onlineorganisationen Mädchen- und Haustiernamen verwenden, um Benutzer an vergessene Kennwörter zu erinnern. Wenn Sie diese Angaben in einer E-Karte machen, könnten sie von einem Dieb eingesehen und für den Zugriff auf Onlinekonten verwendet werden.

• Vergewissern Sie sich, dass Sie E-Karten löschen können, nachdem diese nicht mehr benötigt werden. Sie können auch überprüfen, ob der Anbieter E-Karten nach einem bestimmten Zeitraum oder an einem bestimmten Datum löscht. Tipp: Wenn Sie E-Karten gerne behalten möchten, können diese in der Regel gedruckt oder auf Ihrem Computer gespeichert werden.

•Wenn Sie gerne lange Mitteilungen schreiben, sich jedoch nicht sicher sind, ob Sie eine bestimmte Information in einer E-Karte versenden sollten, halten Sie sich an die Regel: Im Zweifelsfall weglassen! Neben E-Karten sind mittlerweile elektronische Einladungen und Ankündigungen sehr beliebt, die auf die gleiche Weise wie E-Karten erstellt werden. Hierbei werden Sie natürlich spezifischere Informationen (z. B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse für Rückantwort usw.) angeben wollen. Machen Sie jedoch nur die nötigsten Angaben, und vergewissern Sie sich, dass der Anbieter aktuelle Sicherheitseinrichtungen bietet. Falls dies nicht der Fall ist oder Sie keine entsprechenden Informationen finden können, verwenden Sie einen anderen Dienst. Gehen Sie bei einer Rückantwort davon aus, dass auch andere eingeladene Gäste Ihre Antwort und alles, was Sie darin schreiben, mitlesen können.