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Idee und Entwurf sind von Marian van Essen, Künstlerin und Gestalterin von Grabdenkmälern aus Amsterdam.
Aus dem Interview in Bestattung, Fachzeitschrift des VDZB:
Was hat Sie dazu bewegt ein persönliches Trauersymbol zu entwerfen?
"Als ich innerhalb kürzester Zeit mehrere Verwandte und gute Freunde verlor, erfuhr ich am eigener Leid und in meiner Umgebung das Bedürfnis nach einem erkennbaren Trauerzeichen. Dass es so etwas heute nicht mehr gibt, ist meiner Meinung nach ein Mangel".
Und warum gerade einen Knopf?
"Das war eine zufällige Eingebung. Ich hatte schon langer über ein mögliches neues Trauersymbol sinniert. Aber wie sollte das aussehen? An einem Abend, während das Bügeln, sah ich es plötzlich vor mir, ein Knopf! Ein einfacher Knopf den der Verstorbene zu Lebzeiten oft berührt hat, zum Beispiel vom Sommerkleid der Mutter, oder vom Lieblingshemd des Mannes".
Vertraut und intim
‘Wenn man
erkennt, wie oft ein Hemdknopf zu Lebzeiten von der verstorbenen
Person berührt wurde, wird dieser normale
Knopf plötzlich sehr vertraut und intim.’ Des Weiteren
war sie von der Idee angetan, dass mehrere Verwandte
des Verstorbenen ein Knöpfchen erhalten können." Weiter lesen > > >